Falls die neue Website noch nicht steht, wird es höchste Zeit dafür. Damit das auch gut klappt, gibt es hier die 3 Webdesign Trends dieses Jahres, die man kennen muss. Obwohl sich das Webdesign weiterhin in Richtung responsive Webdesign, leicht konsumierbaren Content und interaktive Nutzeroberflächen bewegt, gibt es Faktoren, die nicht übersehen werden dürfen.


Webdesign Trend Nummer 1: Performance auf Höchstgeschwindigkeit

Eine gut designte Website hat vor allem eine Stärke: Geschwindigkeit. Nutzer erwarten heutzutage, dass die besuchte Website eine Ladezeit von 2 Sekunden oder weniger hat. Mit der mobilen Revolution ist die Ladezeit einer Website nicht auch nur wichtiger, sondern unumgänglich geworden. Zudem besteht das Grundprinzip einer Webseite darin, dem User möglichst schnell die verlangten Informationen zu geben. Daher sollte beim Webdesign auch zukünftig auf zeit- und speicherintensive Elemente verzichtet werden. Es gibt zunehmend Tricks wie die User Experience in Bezug auf die Ladezeit der Website positiv beeinflusst werden kann. So können Wartezeiten mit Elementen wie Ladebalken gefühlsmässig verkürzt werden. Es gilt allgemein aber immer zu beachten: Je schneller die Website, desto positiver das Nutzererlebnis.

Tipps wie die Ladezeit der Website optimiert werden kann:

  • Bilder der Website komprimieren: Dazu gibt’s hier mehr Informationen.
  • CSS und JavaScript minimieren: Dazu können z.B. unnötige Leerzeichen (Whitespaces) im Code entfernt werden. Dies kann bis zu 20% der Webseitengrösse reduzieren.
  • Above the fold optimieren: Das erste was man von einer Website sieht, sollte am schnellsten geladen werden. So gibt man dem User das Gefühl die Seite ist geladen, obwohl die Website im Hintergrund noch fertig geladen wird. Das bekommt der User aber nicht mit und schränkt sein Nutzererlebnis somit nicht ein.


Webdesign Trend Nummer 2: Dynamische Hintergrundelemente

Sehr beliebt sind dieses Jahr die Verwendung von dynamischen Hintergrundbilder,-grafiken und -videos auf der Website. Mit dynamischen Hintergrundelementen können nämlich Gefühle und Emotionen vermittelt werden, die dem User die Informationen schneller und direkter weitergeben, als mit Textelementen möglich. Zudem kann man mit dynamischen Hintergrundelemente in der Website die User in eine bestimmte Gefühlslage versetzen, die sich positiv auf die Handlungen des Users auswirken kann.

Ein weiteres Plus der dieser Trend mit sich bringt, ist, dass die individuellen Video- und Bewegtbildern auf der Website immer eine Einzigartigkeit ausstrahlen. Es handelt sich nicht um das zum 50-igsten Mal verwendeten iStock Foto, sondern die Inhalte sind persönlich und passend zum Anbieter.


Webdesign Trend Nummer 3: Personalisierte User-Experience

Die Punkte einzigartig und persönlich bringen gleich den nächsten Webdesign Trend mit sich: Die zielgruppengerechte Darstellung von Webinhalten auf der Website. Ein modernes Webdesign beinhaltet die Präsentation von dynamischen Inhalten anhand der Zielgruppe. Oft wird dies in Online-Shops verwendet wie bspw. bei Produktvorstellungen unter «andere haben auch diese Produkte angeschaut» oder «diese Produkte könnten Sie auch interessieren».

Dieser Trend wiederspiegelt die heutige Gesellschaft, welche nach Dienstleistungen und Produkten streben, die ihrem Individuum entsprechen. Daher gibt es zahlreiche Tools und Anbieter die mit Datenmanagement und Content versuchen, das Erlebnis eines Users auf der Website optimal und einzigartig zu gestalten. Je individueller der Inhalt einer Website auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, desto positiver das Nutzererlebnis und das Ergebnis.


Webdesign Trends die zum Erfolg führen

Es gibt noch viele Trends, die in den nächsten Monaten im Webdesign auf uns zukommen werden. Schlagwörter für zukünftige Webdesign Trends sind aber auf jeden Fall Schnelligkeit, Dynamik und Individualität. Also wer aktuell daran ist, das Webdesign der Website zu überarbeiten, sollte sich zwingend von den Webdesign Trends 2019 inspirieren lassen und Schritt für Schritt einen Schritt in die Zukunft wagen.